Beatsteaks vs. Dirk von Lowtzow: French Disko (das Titellied von Tschick)

Wer hätte je gedacht, dass die Mischung aus Beatsteaks und Tocotronic so gut klingen würde? Ich freu mich ja immer mehr auf den Streifen. Witzig, wie das Team um Fatih Akin schafft, meine extreme Skepsis in große Vorfreude zu verwandeln. Nächste Woche Donnerstag geht’s los. Ich denk, dann werd ich auch endlich einen Gutschein einlösen, den ich letztes Jahr zum Geburtstag bekam, und den Streifen im Thalia sehen. 😀

P.S.: Jetzt wissen wir auch endlich wie Anton Tschi… Tschicha… Tschicka… wie Tschick an den Lada kam!

Shape Shift with Me: Das neue Album von Against Me! jetzt kostenlos streamen

Wie witzig. Gestern dachte ich noch, hey, du hast schon lang nichts mehr gepostet, diesen Monat kommt die neue Scheibe von Against Me! – eigentlich könntest du doch mal das Video zu ‚333‘ mit Natasha Lyonne posten. Das hol ich hiermit nach, aber dann fiel mir ein Post von der Band um Laura Jane Grace ins Auge: Das Album kann man seit heute anhören. Kostenlos. Dank NPR.

Against Me! – 333 bei Vimeo

Foto: Against Me! – Shape Shift with Me (Albumcover), © AM! / TotalTreble, XMR „Shape Shift with Me: Das neue Album von Against Me! jetzt kostenlos streamen“ weiterlesen

Jetzt ist es offiziell: Stranger Things 2 kommt, der erste Teaser ist schon da!

Endlich hat sich Netflix dazu herabgelassen, die Fortsetzung ihres Hits mit Winona Ryder offiziell anzukündigen. Eigentlich sollte das niemanden überraschen, immerhin handelt es sich hiermit laut inoffiziellen Daten um die meistabgerufene Staffel, die Netflix je produziert hat – übertroffen wurde das bisher nur von der vierten Staffel Orange Is The New Black. Leider gibt es bei dem Streamingdienst keine offiziellen Zahlen, da diese unter Verschluss gehalten werden. Da der Anbieter aber nicht auf Werbeeinahmen angewiesen ist, sind die eigentlich auch nicht weiter relevant; dank der stetig wachsenden Nutzerzahlen im Flatratemodell kann sich Netflix durchaus leisten auch Kritikerlieblinge, die nicht oft abgerufen werden, mitzuschleifen. Aber hier erstmal der Teaser für die Fortsetzung:

Ich hoffe ja wirklich, dass sie die zweite Staffel schlicht „Stranger Things 2“ nennen werden, so wie sie auch im offiziellen Facebook-Post betitelt wurde. Die Duffer Brothers scheinen ja tatsächlich Sequel als Konzept zu verfolgen, also passt das wie die Faust aufs Auge.

Es ist bisher bekannt, dass die neue Staffel um eine Episode aufgestockt werden soll. Außerdem wurde ein Teil des zurückkehrenden Casts bekannt gegeben. Hierbei fehlt eine Person, auf deren Rückkehr man durchaus hofft, die aber aufgrund des Endes der ersten Staffel nicht offiziell angekündigt werden kann. Da die Kinder schneller altern, als es der Erzählung lieb wäre, wird die Fortsetzung im Herbst 1984 spielen, also knapp ein dreiviertel Jahr nach dem Ende der ersten Staffel, damit der produktionsbedingte Altersunterschied auch in der Serie stattfindet.

Was man insgesamt hört, bin ich sehr gespannt, wie die Serie weitergeht. In der ersten Staffel wurden schon sehr viele Hinweise auf eine mögliche Fortsetzung gelegt (muss ich viel mehr sagen, als „das Ei“?). Außerdem behaupten die Duffers, dass sie über das Upside Down (dt. „Die andere Seite“, o.Ä.) bereits ein Dokument über 30 Seiten verfasst haben, und davon vielleicht eine halbe für die erste Staffel benötigt haben. Winona Ryder in ihrer Rolle als Mutter Joyce Byers, die verzweifelt ihren Sohn sucht, war für mich bisher mit weitem Abstand das Comeback des Jahres. Lange schon keine so spannende, sogar in sich logische Erzählung mehr sehen dürfen, wie es mir die Serie präsentiert hat. Ich freu mich tierisch auf die zweite Staffel, auch wenn ich mich mit der ungenauen Ankündigung „2017“ ein wenig auf die Folter gespannt fühle.

Update: Gestern wurde im Verlauf des Tages noch der deutsche Teaser veröffentlicht. Also für alle, die Eleven lieber Elfie nennen. Was mich ja immer noch ein klein wenig schaudern lässt.

P.S.: Ich bin echt neugierig, was die ganzen Einblendungen im Teaser bedeuten. Sind das nur bloße Referenzen oder, vielleicht bin ich da auch schon etwas geschädigt, ist das der Auftakt zu einem Alternate Reality Game? Mal schauen, ob dazu die nächsten Tage im Weltnetz etwas nach oben blubbert.

Bild erstellt mit StrangerGIF.

Smooth Criminal auf Japanesisch

Noch eine Alternative zum Original oder Alien Ant Farm. (Apropos, was machen die eigentlich heutzutage?) Hat was. Gefällt mir.

Oder, um es mit den Worten des YouTube-Nutzers cesarchavez1982 auszudrücken: „That’s fancy as fuck. Got my dick all kindsa hard.“

Huch, der Trailer zu Tschick ist da – und er gefällt!

Huch, wie ist denn das passiert. Erst bekomm ich zufällig durch ein Plakat im Thalia-Café mit, dass der fantastische Jugendroman von Wolfgang Herrndorf durch Fatih Akin verfilmt wird, dann seh ich die Bilder vom Casting und bekomme etwas Angst. So sollen Tschick und Anton aussehen? Sind die nicht ungefähr jeweils fünf Jahre zu jung für die Rolle?

Doch im Laufe der Zeit kamen so doch langsam die Nachrichten, die man von so einer deutschen Produktion hören möchte. Zum Beispiel, dass die Beatsteaks mit dem Sänger von Tocotronic auf dem Soundtrack vertreten sein werden. Oder man stolpert unvermittelt dank Facebook-Werbung über den neuen Trailer, der tatsächlich Lust auf mehr macht. Dort wo der Teaser mich Unsicherheit ob der Realisation verspüren ließ, hinterlässt die richtige Werbung für den Film ein Gefühl der Vorfreude in mir. Ich bin gespannt! Und freu mich darauf, den Film bereits in wenigen Wochen hier im Kino sehen zu dürfen. Ich hoffe mal, dass der nicht nur im Cinemaxx läuft. Das ist doch mal wieder eine schöne Gelegenheit dem Spartenkino (wie etwa hier in Augsburg das nette Liliom) einen Besuch abzustatten.

Christoph, du bist dabei, hoffe ich? 😉

 Foto von Genista

Review Magazin Royale (1): Ach du scheiße, die Show mit dem Blassendünnenjungen geht wieder los.

Das Neo Magazin Royale meldet sich zurück aus der Sommerpause – und zwar standesgemäß. In dieser neuen Reihe werde ich die Shows von Janni und seinen fleißigen Helferlein aus der bildundtonfabrik Revue passieren lassen. Was eignet sich als Einstieg besser als dieser fulminante Start nach der Sommerpause? Mehr wie immer nach dem Sprung.

Bild via Neo Magazin Royale, FB, © btf GmbH, ZDFneo „Review Magazin Royale (1): Ach du scheiße, die Show mit dem Blassendünnenjungen geht wieder los.“ weiterlesen

Der POL1Z1STENS0HN meldet sich zurück aus der Sommerpause!

Bild von POL1Z1STENS0HN – Blasserdünnerjunge macht sein Job, YT, © btf GmbH, ZDFneo.

Eigentlich echt bemerkenswert, was der gute Janni, unser aller Böhmermann der Herzen in den zwei Jahren im Hauptprogramm des ZDFs mit seinem Team der bildundtonfabrik geleistet hat. Erst fällt Altmeister Stefan Raab auf ihn rein, weiter über #Varoufake, ein kurzer Zwischenstopp beim Schmähgedicht, dann meldet er sich für einen Augenblick mit dem grandiosen #Verafake zurück, nur um sich mit einer gala-artigen (gallertartigen?) Musiksondersendung in die Sommerpause zu verabschieden. Aber die ist nun endgültig vorbei.

Mit viel augenzwinkernder Selbstreferenz kam das Neo Magazin Royale heute aus der Sommerpause zurück. Dazu werde ich auch noch mehr schreiben, aber groovt euch doch erstmal ein wenig mit dem Nachfolger zu „Ich hab Polizei“ ein:

Game of Thrones: Reise nach Jerusalem

Bild von Sesame Street: Game of Chairs, YouTube, © Sesame Workshop

Die Sesamstraße ist ja mittlerweile für ihre großartigen Popkulturreferenzen bekannt. Und wenn wir ehrlich sind, meistens sind die ja für die Erwachsenen eingebaut. Ich hoffe zumindest, dass sich kleine Kinder nicht darum scheren, ob es Feist ist, die mit Bibo & Co. ihren Hit 1,2,3,4 zum Monsterzählen umtextet, ob es Kristen Bell ist, mit einem kleinen, niedlichen Monster kuschelt, oder eben ob ein „Reise nach Jerusalem“-Spiel mit Grobi vollgepackt mit Referenzen auf Game of Thrones ist.

Jetzt, da wir wissen, dass unsere Lieblingsfantasyserie nur noch zwei Staffeln mit insgesamt voraussichtlich 13 Episoden haben wird, und die nächste Staffel noch dazu verspätet starten wird, hat die Sesamstraße eine kleine, nette Parodie zu Game of Thrones produziert. Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Sesamstraße in ihrem Heimatland seit kurzem auf dem Pay-TV-Sender HBO läuft, welcher natürlich auch das Drachenspektakel produziert. Nett ist es trotzdem. Das Video wartet nach dem Sprung auf euch. „Game of Thrones: Reise nach Jerusalem“ weiterlesen

Windows 10: Feuchter Albtraum (oder: Wie Microsoft mich dazu brachte, nach über 10 Jahren Linux eine neue Chance zu geben)

Mein Fazit nach etwas über einem Jahr mit Windows 10.

Ich bin ja einer der ersten in meinem Freundeskreis gewesen, der auf Windows 10 umgestiegen ist. Bei sowas bin ich irgendwie immer Vorne mit dabei. Ich vermute mal, dass das an meiner Neugier liegt. Ich jedoch bin immer noch froh darüber, diesen Schritt gegangen zu sein, bereue es zugleich aber zutiefst.

Windows 10, das aktuelle Betriebssystem von Microsoft. Wobei wir ja genau genommen mit dem Anniversary Update schon die dritte Variante von Windows 10 binnen eines Jahres bekommen haben. Was jedoch nachvollziehbar ist. Windows 10 ist ja kein klassisches Betriebssystem mehr, sondern ist eher wie die Rolling Releases bei Linux oder folgt dem Ansatz Operating-System-as-a-Service. Das klappt super.

Windows 10 ist außerdem endlich mal ein frisches Betriebssystem, das fix ist, sehr angenehm zu bedienen und für das man keinen Touchscreen mehr benötigt (was m. M. n. bei Windows 8 / 8.1 ja definitiv der Fall war). Wäre Windows doch bloß nicht von Microsoft…

Windows 10 sammelt jede Menge Daten und sendet diese an Server von Microsoft. Seien es Standortdaten, WLAN-Passwörter oder sogar dein Bitlocker-Schlüssel, den du ja zur Chiffrierung deiner Daten benutzt. Wer freiwillig intesiv Windows 10 benutzt, hat sein Recht verwirkt, sich über Datenkraken wie Facebook, Whatsapp oder Pokémon Go zu echauffieren: Der Quasistandard der Betriebssysteme ist viel schlimmer. Und macht nicht mal einen großen Hehl daraus. Selbst die EFF kritisiert mittlerweile lautstark die eklatante Datenschutzignoranz der Branchengröße. „Windows 10: Feuchter Albtraum (oder: Wie Microsoft mich dazu brachte, nach über 10 Jahren Linux eine neue Chance zu geben)“ weiterlesen